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Lesung aus dem Buch von Janko Lauenberger

Thomas Braune

Kieztour mit dem Rad zum Parkfriedhof mit Regina Kittler und Manuela Schmidt

Janko Lauenberger beim Gitarrenspiel auf dem Parkfriedhof

Seit 1986 gedenkt der Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V. der Verfolgung und Internierung der deutschen Sinti und Roma zur Zeit des Nationalsozialismus am Gedenkstein auf dem Parkfriedhof Marzahn. Nebenan, am heutigen Otto-Rosenberg-Platz, befand sich zwischen 1936 und Frühjahr 1943 das Zwangslager für Sinti und Roma aus Berlin und Umgebung. Die meisten Inhaftierten wurden mit der Auflösung des Lagers 1943 ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet.

Um an dieses Leid, das den Sinti und Roma am Rande des damaligen Armenfriedhofs am Stadtrand angetan wurde, zu erinnern, luden Regina Kittler und Manuela Schmidt zur Radtour vom Abgeordnetenbüro zum Parkfriedhof ein. Etwa vierzig Radlerinnen und Radler machten sich auf den Weg. Als Gäste waren Klaus Leutner, Historiker und Mitglied des Vereins Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn e. V. und Janko Lauenberger geladen. Lauenberger ist bekannter Gitarrist der Berliner Jazz-Szene und Autor des Buches "Ede und Unku - die wahre Geschichte". Als Urgroßcousin Unkus, dessen Geschichte im Jugendroman aus den 30er Jahren „Ede und Unku“ erzählt wird, weiß er was es bedeutet unter dem noch immer grassierenden Antiziganismus zu leiden.

Nachdem uns Klaus Leutner zum Zwangslager Marzahn und den Grabfeldern für die zahlreichen Zwangsarbeiter*innen, die auf dem Friedhof begraben wurden, gesprochen hatte, ging es zum Gedenkstein für Sinti und Roma, der 1986 auf Initiative des DDR-Bürgerrechtlers Reimar Gilsenbach aufgestellt wurde. Für die Umsetzung und die Inschrift im Duktus der herrschenden Ideologie trugen die jeweiligen Bezirksleitungen der SED Verantwortung. 1991 wurde eine erklärende Gedenktafel ergänzt. Am Gedenkstein las Manuela Schmidt aus dem Buch von Lauenberger, der dazwischen mit Stücken auf der Gitarre begleitete.

Abschließend empfing uns Schwester Margareta im Don-Bosco-Zentrum, wo ihr Team zwei sehr wohlschmeckende Suppen und Kuchen sowie Getränke für uns vorbereitet hatte. 


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