Zum Hauptinhalt springen

Schauspielschule soll SPD-Prestigeprojekten zum Opfer fallen

Koalition gefährdet die Zukunft der renommierten Hochschule »Ernst Busch«

Die haushaltspolitische Sprecherin Manuela Schmidt erklärt:

Die rot-schwarze Koalition gefährdet die Zukunft von Berlins renommierter Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Nach langjähriger Planung sollte die Hochschule in der Chausseestraße jetzt einen zentralen Standort bekommen. Bisher waren die dafür nötigen Mittel in Höhe von 33 Millionen Euro in der Haushaltsplanung des Senats vorgesehen.

Eine geringfügige Erhöhung der Baukosten um weniger als zwei Millionen Euro nimmt die Koalition jetzt zum Anlass, das Vorhaben generell infrage zu stellen.

Bei anderen Baumaßnahmen wie der A100 oder dem ICC ist die Koalition mit mehreren hundert Millionen Euro Mehrausgaben dagegen schnell bei der Hand. SPD und CDU sind bereit, für Investitionen in Prestigeprojekte eine international anerkannte Einrichtung zu opfern. Ihre zur Schau gestellte Sparfuchspose ist nicht glaubwürdig. Zumal es sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit sicher auch diesmal nicht nehmen lassen wird, bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises dabei zu sein. Immerhin sind zwei Drittel der nominierten Schauspielerinnen und Schauspieler Absolventen der Hochschule.

Wir als Linksfraktion werden uns in den Haushaltberatungen weiter dafür einsetzen, die erforderlichen Mittel für die Schauspielschule zur Verfügung zu stellen.

Kontakt