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            <title> Dr. Manuela Schmidt (MdA): RSS-Feed</title>
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            <copyright> Dr. Manuela Schmidt (MdA)</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 04:10:44 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-110190</guid>
                <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:24:00 +0100</pubDate>
                <title>Hängepartie auf den Rücken der Betroffenen</title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/haengepartie-auf-den-ruecken-der-betroffenen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. März 2026 stimmte der Deutsche Bundestag der Umwandlung des Bürgergeldes in Grundsicherung zu und beschloss damit einen massiven Sozialabbau. Versteckt in der „Reform“ zu Lasten derer, die jeden Euro dreimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben, wurde auch über ein noch längeres Aussitzen einer rechtskonformen Regelung zur Scheinselbstständigkeit für Honorarkräfte an Musikschulen, Volkshochschulen und anderen Einrichtungen abgestimmt. Die bis Ende 2026 geltende, nicht rechtskonforme Übergangsregelung (Moratorium) wurde um ein weiteres Jahr verlängert.&nbsp;&nbsp;<br><br><i>Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherin, <strong>Dr. Manuela Schmidt</strong>:&nbsp;</i><br><br>"Nun warten die betroffenen Honorarkräfte seit mehr als drei Jahren darauf, dass sie mit einer Festanstellung die soziale Absicherung bekommen, die ihnen zusteht. Mit dem ursprünglich Ende 2026 auslaufenden Moratorium hatte die Deutsche Rentenversicherung Bund den Ländern Zeit gegeben, im Sinne der Honorarkräfte eine rechtskonforme Regelung zu finden, also allen, die es wollen, eine Festanstellung zu ermöglichen. Gleichzeitig lautete der Auftrag an die Bundesregierung, unter Leitung des Arbeitsministeriums eine rechtssichere Lösung zu finden, indem eine Definition von selbstständiger Arbeit im Sozialgesetzbuch IV festgeschrieben wird.&nbsp;</p>
<p>Nun aber werden, wie die Gewerkschaft ver.di richtig feststellt, die betroffenen Honorarkräfte und die Musikschulen ein weiteres Mal alleingelassen. Und die Koalition kann sich über die anstehenden Landtagswahlen im September hinaus aus der Verantwortung stehlen, indem sie auf die Verlängerung des Moratoriums verweist. Was sie voraussichtlich tun wird.&nbsp;</p>
<p>Denn gerade mal je vier Millionen Euro sind im laufenden und im kommenden Jahr im Haushalt für Festanstellungen von Musikschullehrkräften vorgesehen. Hinzu kommt, dass es jenseits des absurden Plans einer Bestenauslese, keine Idee gibt, wie die viel zu geringen Mittel fair und gerecht verteilt werden können. Ein weiteres Jahr Aufschub der Sozialversicherungspflicht bedeutet deshalb einfach nur ein weiteres Jahr kräftezehrende Unsicherheit für die Lehrkräfte. Das ist Verschleppung und durch die Entscheidung des Bundes geduldete Verantwortungslosigkeit."</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Arbeit</category><category>Kultur</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-109683</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 09:11:52 +0100</pubDate>
                <title>Versuchter Streikbruch ist ein fatales Signal</title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/versuchter-streikbruch-ist-ein-fatales-signal/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Mittwoch werden die Beschäftigten der beiden Opernhäuser Deutsche Oper und Staatsoper erneut streiken und für ihre Forderungen in den laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder kämpfen. Bereits der erste Streiktag am 7. Februar hat gezeigt, dass die Deutsche Oper offensichtlich willens ist, den Arbeitskampf zu unterlaufen, indem sie externe Kräfte einsetzt.<br><br><i>Zu diesem Versuch der Stiftung Oper, den Arbeitskampf der Beschäftigten mittels Streikbruchs zu behindern, erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, <strong>Dr. Manuela Schmidt</strong>:&nbsp;&nbsp;</i><br><br>„Es ist ein fatales Signal, das die Stiftung Oper hier sendet. Und es wird auch nicht dadurch abgemildert, dass die Leitung der Deutschen Oper das Verbot des Einsatzes von Leiharbeitenden zum Streikbruch dadurch zu umgehen versucht, dass sie auf selbstständige Kräfte und studentische Hilfskräfte zurückgreift.&nbsp;</p>
<p>Im Gegenteil: Für öffentliche Arbeitgeber gehört es sich nicht, das Grundrecht auf Streik zu umgehen. Sie tragen eine besondere Verantwortung dafür, dass Arbeitnehmer*innen ihr Recht auf Arbeitskampf wahrnehmen und mit Streiks die Durchsetzung ihrer Forderungen erkämpfen können.&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p>Ich unterstütze die Forderung der Streikenden und der Gewerkschaft ver.di, den Einsatz externer Arbeitskräfte während des Arbeitskampfes zu unterlassen. Das Grundrecht auf Streik darf nicht ausgehöhlt werden.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Gewerkschaften</category><category>Kultur</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-108267</guid>
                <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 14:28:04 +0100</pubDate>
                <title>Vergabepraxis bei Mitteln gegen Antisemitismus aufklären!</title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/vergabepraxis-bei-mitteln-gegen-antisemitismus-aufklaeren/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i>Zu den heute im Tagesspiegel veröffentlichten Recherchen über die Vergabepraktiken der Senatsverwaltung für Kultur bei den Mitteln gegen Antisemitismus erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke und Mitglied des Hauptausschusses, <strong>Dr. Manuela Schmidt</strong>:</i><br><br>„Es war und ist wichtig und gut, dass das Land Berlin Projekte gegen Antisemitismus mit zusätzlichen Millionenbeträgen fördert. Nach dem Massaker der palästinensischen Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2022, bei dem 1200 Menschen ermordet, vergewaltigt und verschleppt worden sind, brauchte es genau dieses Signal, um zu zeigen, dass „Nie wieder ist jetzt!“ auch seine Entsprechung in politischem Handeln findet. Um Initiativen zu unterstützen, die sich mit ihrer Arbeit und ihren Projekten dem wachsenden Antisemitismus in der Gesellschaft entgegenstellen, brauchte es die dafür notwendigen finanziellen Mittel.<br>Dass diese Mittel von 10 Millionen Euro jährlich transparent, nachvollziehbar und nach geltenden Förderregeln, sowie ausreichender fachlicher Prüfung vergeben werden müssen, versteht sich eigentlich von selbst. Ein „Fraktionsticket“, bei dem ein Teil der Gelder nach Gusto der CDU vergeben wird, widerspricht diesen Regeln in eklatanter Weise und wird auch nicht besser, wenn man dieser Praxis beistellt, dass es sich um „Projekte mit besonderer politischer Bedeutung“ handele.“<br><br><i>Die Vorsitzende der Linksfraktion, <strong>Anne Helm</strong> ergänzt:</i><br><br>„Dass wir es nun ausgerechnet bei diesem hochpolitischen und sensiblen Thema mit möglicherweise eklatantem politischen Fehlverhalten zu tun haben, werden wir nicht hinnehmen. Wir erwarten eine umgehende und vollständige Aufklärung der Vorgänge durch den Senat und die CDU-Fraktion und Konsequenzen, sollte sich bewahrheiten, dass öffentliche Mittel nach Gutsherrenart an persönlich oder politisch nahestehende Projekte verteilt wurden.“<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Anne Helm</category><category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Flüchtlingspolitik</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Kultur</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104521</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Feb 2025 10:57:49 +0100</pubDate>
                <title>Kampflos und katastrophal </title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/kampflos-und-katastrophal/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In einem Videocall hat der Kultursenator die geplanten Kürzungsorgien in der Kultur für die Jahre 2026 und 2027 verkündet. Was geplant ist, kommt einer Kriegserklärung gleich. Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, </em><strong><em>Dr. Manuela Schmidt</em></strong><em>: </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Der Kultursenator hatte Dialog mit den Kulturschaffenden der Stadt angekündigt, nachdem diese im Vorfeld der drastischen und in Teilen zerstörerischen Kürzungsmaßnahmen in Höhe von 131 Millionen Euro in diesem Jahr weder einbezogen wurden, geschweige denn, dass nach ihrer Expertise gefragt wurde. Gestern teilte Joe Chialo nun den Kulturschaffenden mit, dass im kommenden Doppelhaushalt nochmals rund 300 Millionen Euro aus dem Kulturhaushalt gestrichen werden: 149 Millionen im Jahr 2026 und 164 Millionen im darauffolgenden Jahr.</p>
<p>Der Kultursenator machte dabei offenbar auch keinen Hehl daraus, dass er sich dem top-down-Vorgehen des Finanzsenators beugen werde. Im Umkehrschluss heißt das: Dieser Senator wird für die Kulturschaffenden dieser Stadt nicht kämpfen, sondern die Vorgaben des Finanzsenators gehorsam umsetzen, ohne Fragen zu stellen und ohne in Frage zu stellen, dass wichtige Kultureinrichtungen diese Kürzungen nicht überleben werden. Ein solches Armutszeugnis ist fürchterlich beeindruckend.</p>
<p>In gewohnt nichts- und zugleich vielsagender Weise kündigte Chialo „kulturpolitische Richtungsentscheidungen“ an. Als seien die nicht längst gefallen. Und als lauteten die nicht: Kultur ist in schwierigen Zeiten nicht nur verhandelbar, sie ist in den Augen dieser Koalition verzichtbar. Insofern hat der Kultursenator Recht, wenn er von einer Herkulesaufgabe spricht, denn das ist es, will man eine Kulturlandschaft, wie sie Berlin zu bieten hat, innerhalb von drei Jahren dermaßen runterwirtschaften, wie es CDU und SPD und das Diktum des Finanzsenators vorschreiben.</p>
<p>Sich dagegen zu wehren mit allen, die dem nicht folgen wollen und das fatal falsch finden, ist das Gebot der Stunde und der kommenden Monate. Denn was der Kultursenator nicht sagt, aber mindestens billigend in Kauf nimmt oder gar erhofft ist, dass die Kulturschaffenden der Stadt um die immer schmaler werdenden Budgets und gegeneinander kämpfen werden, anstatt gegen eine Politik, die keine Idee davon hat und haben will, was Kultur sein sollte und</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Kultur</category>
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                <pubDate>Wed, 19 Feb 2025 09:18:29 +0100</pubDate>
                <title>ZLB: Zurück in die Vergangenheit </title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/zlb-zurueck-in-die-vergangenheit/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zu der vorgesehenen Kürzung des Landeszuschusses für die Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) in Höhe von 2,2 Millionen Euro jährlich und ab sofort erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, </em><strong><em>Dr. Manuela Schmidt</em></strong><em>: </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Über die Öffentliche Bibliothekslandschaft Berlins und deren herausragenden Beitrag zur Daseinsvorsorge und für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Bildung und Angebote unabhängig von Einkommen und sozialem Status haben die Koalitionsparteien in der Vergangenheit viel lobende Worte gefunden. Aber: heiße Luft, misst man sie an ihren Taten.</p>
<p>Die vorgesehenen Einsparungen in Höhe von 2,2 Millionen Euro p.a. werden nach Aussagen der Leitung des Hauses, das die größten Besucher*innenzahlen verzeichnet, Personalabbau, spürbar weniger Servicezeit, weniger Beratungstheken, längere Wartezeiten bei Neuerscheinungen, weniger Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, weniger Auszubildende und Einschränkungen im Programm zur Folge haben. Bereits jetzt kündigt die Leitung der ZLB an, mehr als 30 Stellen abbauen zu müssen.</p>
<p>Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) schreibt in einer Presseerklärung, dass die ZLB die Kürzungen nicht wird allein tragen könne und daher auch Leistungen für die Bezirksbibliotheken streichen muss. Der massive Flurschaden, den die Koalition mit diesen Sparvorgaben anrichtet, katapultiert, so der dbv, „die Berliner Öffentliche Bibliothekslandschaft um viele Jahre in die Vergangenheit zurück“.</p>
<p>Die Leitung der ZLB kündigt an, dass die Stiftung bei weiteren Einsparungen in Erwägung ziehen muss, einen der beiden Standorte der Berliner Stadtbibliothek für das Publikum zu schließen.&nbsp;</p>
<p>Damit hat der Senat einmal mehr unter Beweis gestellt, was sein ständig wiederholtes Versprechen, „Bibliotheken als Dritte Orte stadtweit stärken“ zu wollen, wert ist. Nichts. Die Realität sieht so aus: Möglichkeiten beschneiden, Gelder streichen, „seht zu, wie ihr klarkommt“. Bereits 2024 sollte das vollmundig versprochene Bibliotheksgesetz kommen. 2024 redete der Kultursenator davon, dass er alles in Bewegung setzen wolle, um einen Umzug der ZLB in das längst leere Kaufhaus Lafayette zu ermöglichen. So viel heiße Luft auf Kosten der Bürger*innen dieser Stadt, der sozialen Infrastruktur in den Bezirken, künftiger Generationen. Wer soll da noch glauben, dass diese Koalition eine soziale Stadt zu buchstabieren weiß?</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Bildung</category><category>Kultur</category><category>Medien</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104050</guid>
                <pubDate>Wed, 22 Jan 2025 14:36:00 +0100</pubDate>
                <title>Verordnete Kannibalisierung der Kultur wird zum Mittel der Wahl</title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/verordnete-kannibalisierung-der-kultur-wird-zum-mittel-der-wahl-1/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zur geplanten Verlagerung der qualifizierten Sperre in Höhe von 600.000 Euro beim Konzerthaus Berlin erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, <strong>Dr. Manuela Schmidt</strong>: </em><br> <br> „Eine Korrektur von Fehlern durch neue Fehler ist eine denkbar schlechte „Lösung“. Auf der Tagesordnung des Hauptausschusses stand für den heutigen 22. Januar ursprünglich, die qualifizierte Sperre in Höhe von 600.000 Euro für das Konzerthaus Berlin aufzuheben und zur Gegenfinanzierung 600.000 Euro aus dem Kapitel 0810, Titel 89110 (Zuschüsse für den Ausbau von Arbeitsräumen für Künstlerinnen und Künstler) heranzuziehen. Diese und weitere Vorlagen, die schlecht durchdachte oder gar nicht realisierbare Kürzungen „korrigieren“ sollen, hat die Koalition erst einmal von der Tagesordnung des Ausschusses geräumt. Damit verlängert sich die Zeit des Chaos‘ und der Verunsicherung.</p>
<p>Klar ist jedoch: Die verordnete Kannibalisierung der Kultur scheint zum Mittel der Wahl zu werden. Denn mit den Korrekturen der in weiten Teilen gar nicht umsetzbaren Kürzungen im Kulturbereich, werden die einen gegen die anderen ausgespielt. Das ohnehin schon massiv geschrumpfte Programm für den Ausbau dringend benötigter Arbeitsräume soll um weitere 600.000 Euro beschnitten werden.</p>
<p>Zur Begründung führt die Kulturverwaltung an, was wir von Beginn an kritisiert haben: Handwerkliche Fehler bei der Erstellung der Sparliste. Das Konzerthaus verfüge also nicht über ausreichend steuerbare Mittel und habe in der laufenden Saison bereits Ticketpreiserhöhungen umgesetzt, so dass keine weiteren Steigerungen möglich seien. Zudem komme es durch die bauliche Situation am Gendarmenmarkt (dem Senat offensichtlich vorher nicht bekannt) sowie die energetische Sanierung des Hauses zu erheblichen Einschränkungen bei der Zuwegung, es müsse demzufolge mit ebenso erheblichen Mietausfällen gerechnet werden. Es bestünde außerdem zusätzlicher Finanzbedarf durch den Intendantenwechsel im September 2025 und die Einrichtung habe den Wegfall von Drittmitteln eines Großsponsors zu verkraften. Dringend beantwortet werden muss, ob der Kultursenat nun bei allen noch ausstehenden Fehlerkorrekturen und Machbarkeitsprüfungen eine Verlagerung der daraus entstehenden Lasten vor allem auf die Freie Szene, Angebote für kulturelle Teilhabe und all jene Bereiche der Kultur plant, die ohnehin schon äußerst kreativ und effizient mit schmalen Budgets und keinen oder wenigen Rücklagen das Gesicht der Kulturstadt Berlin mitprägen. Der dringend erforderliche Austausch mit all jenen, die unter der chaotischen Vorgehensweise und den Kürzungen zu leiden haben, muss nun endlich beginnen. Bislang hören wir dazu nur wohlklingende Absichtserklärungen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Kultur</category><category>Stadtentwicklung</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103500</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Dec 2024 10:29:05 +0100</pubDate>
                <title>Scheindebatte über den Scheinriesen Kulturetat </title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/scheindebatte-ueber-den-scheinriesen-kulturetat/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zu der von Koalition und dem Kultursenator erhobenen Behauptung, der Kulturetat sei trotz massiver Kürzungen noch immer größer als der unter dem Vorgängersenat, erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, </em><strong><em>Dr. Manuela Schmidt</em></strong><em>: </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falsche Behauptungen werden durch stetige Wiederholung nicht richtig. Eine noch nicht veröffentlichte Antwort auf meine schriftliche Anfrage (Drucksache 19/20983) zu der Entwicklung der Ansätze im Kulturhaushalt (Kapitel 0800 bis 0814) in den Jahren 2015 bis 2024 und des geplanten und nun gekürzten Etats 2025 zeigt: Die vom Regierenden Bürgermeister und von Kultursenator Chialo wiederholt geäußerte Behauptung, der Etat 2025 sei selbst nach den Kürzungen noch weitaus größer als der letzte Etat der rot-grün-roten Regierung, ist falsch.</p>
<p>Stattdessen lag der Ansatz für die Kulturförderung im Jahr 2023 um 12,6 Millionen Euro über der nun für 2025 angesetzten Summe. Berücksichtigt man zudem die massiven Kostensteigerungen in den vergangenen zwei Jahren bedeutet das real eine drastische Kürzung der für Kultur verfügbaren Mittel.</p>
<p>Noch zu Beginn des Jahres hatte der Kultursenator unermüdlich auf den Erfolg eines gewachsenen Kulturhaushaltes verwiesen und wurde nicht müde zu betonen, dass dies ein Erfolg der Regierungspolitik der schwarz-roten Koalition sei. Mit diesen Federn ließ sich gut schmücken.</p>
<p>Nachdem die ungedeckten Schecks im schwarz-roten Haushalt implodiert sind, erfolgt nun die Kehrtwende. Nunmehr wird behauptet, der Kulturetat sei aufgebläht gewesen und der Versuch unternommen, das Desaster anderen in die Schuhe zu schieben. Das ist weder fair, noch professionell.</p>
<p>Fakt ist: die Koalition hat 2023 einen Haushalt mit Milliardenlöchern beschlossen. Sie hat es in allen Bereichen versäumt, rechtzeitig und gemeinsam mit den Betroffenen zu überlegen, wie gespart werden kann, wenn gespart werden muss. Die Bereitschaft der Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen, sich dieser Aufgabe zu stellen, wurde ignoriert, stattdessen ein dilettantischer Sparplan vorgelegt, dessen soziale Dimension unüberschaubar ist, der die Demokratie und den Zusammenhalt beschädigt, die Schwächeren gegen die Schwachen ausspielt und von großer Verachtung gegenüber der Kultur spricht.</p>
<p><br> <strong>Hintergrund:</strong> Die Behauptung von einem „milliardenschweren“ Kulturetat kann nur aufrechterhalten werden, wenn Ausgaben wie der im Einzelplan 08 etatisierte Religionsunterricht an Schulen hineingerechnet werden. Die eigentliche Kulturförderung erfolgt in den Kapiteln 0800 bis 0814 des Einzelplans 08, diese Einschätzung teilt der Senat in seiner Antwort.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Kultur</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103065</guid>
                <pubDate>Wed, 13 Nov 2024 09:24:42 +0100</pubDate>
                <title> #BerlinIstKultur und muss es bleiben </title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/berlinistkultur-und-muss-es-bleiben/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute findet am Brandenburger Tor eine hoffentlich laute, sicher sehr kreative Demonstration gegen Kürzungen im Kulturhaushalt statt. Aufgerufen hat das Aktionsbündnis #Berlin<em>Ist</em>Kultur, dem sich zahlreiche Kulturinstitutionen, Verbände und Persönlichkeiten angeschlossen haben. Sie alle demonstrieren nicht für sich, sondern für die Stadt, für die Menschen die hier leben und die zu Besuch kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherin, </em><strong><em>Dr. Manuela Schmidt</em></strong><em>:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Der Kulturetat soll in den nächsten zwei Jahren um zehn Prozent gekürzt werden. Das werden allein im kommenden Jahr rund 120 Millionen Euro sein. Dabei macht der Kulturhaushalt nur 2,5 Prozent des Gesamtetats aus, entlastete eine derartige Kürzung diesen Gesamthaushalt um gerade einmal rund 0,25 Prozent.</p>
<p>Noch immer herrscht Unklarheit und Verunsicherung, was das konkret heißen wird, wo der Senat den Rotstift ansetzen will. Meine Fraktion unterstützt die Proteste der Kulturschaffenden und deren Anliegen, solidarisch zusammenzustehen, anstatt sich auf Verteilungskämpfe einzulassen. Mit den Kürzungen sind Vielfalt und Qualität der Kultur in einem Ausmaß bedroht, das in keinem Verhältnis zu dem monetären Nutzen des Kahlschlags steht. Es richtig, zu sagen: Wir sind kein „nice to have“, wir sind „das Herz der Stadt“, wie es in dem Demonstrationsaufruf heißt. Vor allem aber ist gut, sich nicht auseinandertreiben zu lassen, stattdessen miteinander füreinander zu kämpfen.</p>
<p>Berlin kann sich keine neue Ära Sarrazin leisten. CDU und SPD haben innerhalb eines Jahres Berlin eine schwierige Haushaltslage manövriert und drohen nun die Axt an die kulturelle Basis der Stadt zu legen. Dem stellen wir uns entgegen. Die Linke hat in den vergangenen Monaten immer wieder konkrete Möglichkeiten aufgezeigt und Vorschläge unterbreitet wie sich die finanzielle Situation Berlins mittelfristig stabilisieren lässt und wird dies weiter tun. Mit dem Rotstift einmal quer durch die Haushaltstitel zu gehen, ist keine, bzw. die denkbar schlechteste Alternative.</p>
<p>Wir werden dafür kämpfen, dass die vielfältigen Räume des Miteinander, der Begegnung und des Dialogs, die Kunst und Kultur ermöglichen, nicht zum fakultativen „kann man machen, wenn genügend Geld da ist“ degradiert werden. Und ebenso gegenhalten, wenn der Versuch unternommen wird, Kulturschaffende und -institutionen gegeneinander oder die soziale Trägerlandschaft auszuspielen. Deshalb sind Demonstrationen, wie die heutige auf dem Platz des 18. März unglaublich wichtig. Auch oder gerade, weil wir wissen, dass die Landesregierung sich gern darauf verständigt, dass „die da draußen“ reden können, wie sie wollen. Das darf man ihr nicht durchgehen lassen. Und dafür braucht es einen langen Atem. Und den haben wir. Gemeinsam.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Kultur</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-102738</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 11:17:55 +0200</pubDate>
                <title>#BerlinIstKultur – aber wie lange noch? </title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/berlinistkultur-aber-wie-lange-noch/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit kreativen und lauten Aktionen wehrt sich die Berliner Kulturszene am heutigen Aktionstag gegen drohende Einsparungen im Kulturetat. Die Kürzungen von heute werden noch jahrelang schmerzhaft spürbar sein. Das im Berliner Haushalt „kleinste“ Ressort der Stadt leistet Großes für die Menschen, die hier leben und die zu Besuch kommen.<br> <br> <em>Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherin, </em><strong><em>Dr. Manuela Schmidt</em></strong><em>, </em><br> <br> „Die Berliner Kulturszene ist zu Recht in Aufruhr, denn der Kulturetat soll in den nächsten zwei Jahren um zehn Prozent gekürzt werden. Das werden allein im kommenden Jahr rund 120 Millionen Euro sein. Dabei macht der Kulturhaushalt nur 2,5 Prozent des Gesamtetats aus, eine derartige Kürzung entlastet diesen um gerade einmal rund 0,25 Prozent.</p>
<p>Mit den Kürzungen sind jedoch Vielfalt und Qualität der Kultur in einem Ausmaß bedroht, das in keinem Verhältnis zu dem monetären Nutzen des Kahlschlags steht. Kleine Theater werden sterben, Künstler*innen der freien Szene ihre Existenzgrundlage verlieren, noch mehr Räume für Kultur verloren gehen. Größere Häuser werden ihre Programme so schmerzhaft einschränken müssen, dass dies wiederum erhebliche Auswirkungen auf Kooperationspartner*innen der freien Szene haben wird, bereits geplante Projekte werden in der Schublade verschwinden, Projektinitiativen Insolvenz anmelden, Institutionen Mitarbeitende entlassen. „Arbeit unter dem Existenzminimum wird wieder salonfähig“, bringt der Rat der Künste das drohende Desaster und dessen Konsequenzen auf den Punkt.</p>
<p>Kulturelle Teilhabe, kulturelle Bildung, der Beitrag der Kultur zum demokratischen Zusammenhalt der Gesellschaft sind monetär nicht zu beziffern und schon gar nicht aufzuwiegen gegen 10.000 Euro hier gespart und 200.000 Euro da gekürzt. Sie sind essenziell für die Stadt, denn Berlin lebt mit der und auch von der Kultur.</p>
<p>Der heutige Protest hat seine Berechtigung und unsere Unterstützung. Er sollte und muss über diesen Tag hinausgehen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Kultur</category>
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                <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 10:28:05 +0200</pubDate>
                <title>Bezahlbare Wohnungen im neuen Stadtquartier Knorr-Bremse dürfen nicht Lobbyinteressen geopfert werden </title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/bezahlbare-wohnungen-im-neuen-stadtquartier-knorr-bremse-duerfen-nicht-lobbyinteressen-geopfert-werden/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Auf dem Knorr-Bremse-Gelände in Marzahn soll in den nächsten Jahren ein gemischt genutztes Quartier aus Wohnen und Gewerbe entstehen. Der Senat hat bisher versprochen, dass der Anteil mietpreisgebundener Wohnungen 50 Prozent betragen soll. Die 50-Prozent-Quote ergibt sich, weil die neu entstehenden Wohnungen nach Fertigstellung von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE übernommen werden sollen.</p>
<p>Nun ist bekannt geworden, dass die örtlichen CDU-Abgeordneten Mario Czaja (Bundestag) und Christian Gräff (Abgeordnetenhaus von Berlin) sich gegen die Planungen ihres eigenen schwarz-roten Senats wenden und verlangen, dass weniger mietpreisgebundener Wohnraum gebaut werden soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklärt </em><strong><em>Dr. Manuela Schmidt</em></strong><em>, Abgeordnete des Wahlkreises:</em></p>
<p><br> Wieder einmal vertritt die örtliche CDU Lobbyinteressen und nicht die Interessen eines Großteils der Menschen in unserem Bezirk. In Zeiten immer knapper werdenden preiswerten Wohnraums fordert sie doch tatsächlich, dass das Land Berlin bei den Planungen für ein neues Stadtquartier auf die Schaffung von für die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner bezahlbaren Wohnraums verzichten und damit die vom eigenen Senat geschlossene Vereinbarung mit den landeseigenen Wohnungsunternehmen sogar noch unterbieten soll. Das ist skandalös!</p>
<p>Immerhin sind rund 60 Prozent der Berlinerinnen und Berliner berechtigt, einen Wohnberechtigungsschein zu beantragen und geförderten Wohnraum für Mieten von 7,50 bis 11,50 Euro/m² zu beziehen. Das sind zum Beispiel Verkäuferinnen und Verkäufer, Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger oder kleine selbstständige Handwerkerinnen und Handwerker. Deshalb muss der bisher zugesagte Anteil an geförderten Wohnungen beibehalten werden. Freifinanzierte Wohnungen mit Mietenvon rund 20 Euro/m² können sich diese Berufsgruppen schlichtweg nicht leisten.</p>
<p>Das zeigt wieder einmal, dass die CDU kein Interesse an preiswertem Wohnraum für alle und damit auch keine Lösungen für die Probleme der Berlinerinnen und Berliner hat, für die die Mieten in dieser Stadt nicht mehr bezahlbar sind!“</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-100921</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Jul 2024 14:09:59 +0200</pubDate>
                <title>Komische Oper: Baustopp wäre eine folgenschwere Entscheidung</title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/komische-oper-baustopp-waere-eine-folgenschwere-entscheidung/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Mittwoch ist bekannt, dass der Senat in Erwägung zieht, die Arbeiten an der seit knapp 60 Jahren unsanierten Komischen Oper zu stoppen oder die Dauer des Umbaus für unbekannte Zeit zu strecken.<br> <br> <em>Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherinder Linksfraktion, <strong>Dr. Manuela Schmidt</strong>: </em><br> <br> „In der Fragestunde der Plenardebatte am 4. Juli 2024 hätte der Senat die Chance gehabt, sich klar zur Komischen Oper und zu deren zügiger Sanierung zu bekennen. Das wäre ein Beitrag gewesen, die durch Medienberichte entstandene Verunsicherung zu beenden.</p>
<p>Leider hat er diese Chance verpasst! Die Antwort des Finanzsenators blieb mehr als vage mit wiederholtem Verweis auf die schwierige Finanzsituation des Landes Berlin. Doch gerade weil die Finanzsituation schwierig ist, braucht es ein klares Bekenntnis zum schnellstmöglichen Abschluss des Bauvorhabens. Jedes Jahr Verzögerung kostete das Land Berlin ca. 40 Millionen Euro. Aus einem guten Bauvorhaben würde eine Bauruine. Auf diese Weise ließe sich zwar ein Problem verschieben, allerdings mit der Folge, dass es bei Wiederaufruf ein noch größeres Problem wäre.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Kultur</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-100596</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Jun 2024 16:01:35 +0200</pubDate>
                <title>Anne Helm und Tobias Schulze zu Vorsitzenden der Fraktion Die Linke gewählt</title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/anne-helm-und-tobias-schulze-zu-vorsitzenden-der-fraktion-die-linke-gewaehlt/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke hat heute bei ihrer turnusmäßig stattfindenden Wahl eines neuen Fraktionsvorstandes Anne Helm und Tobias Schulze zu ihren neuen Vorsitzenden gewählt. <strong>Anne Helm</strong> erhielt dabei 15 von 19 abgegebenen Stimmen, (78,9 Prozent), <strong>Tobias Schulze</strong> 16 von 19 abgegebenen Stimmen (84,2 Prozent).<br> <br> <em>Beide erklären nach der Wahl:</em><br> &nbsp;<br> "Berlin läuft auf eine neue dramatische Krise des Gemeinwesens zu, die Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen an den Rand drängen wird. Durch das Nichthandeln der schwarz-roten Koalition steigen die Mieten rasant weiter. Die milliardenschweren Sanierungs- und Modernisierungsbedarfe in faktisch allen öffentlichen Bereichen werden kaum noch bearbeitet.</p>
<p>Wo gewinnorientierten Unternehmen der Zugang zur öffentlichen Daseinsvorsorge geöffnet werden soll - sei es durch schon einmal gescheiterte ÖPP-Modelle oder Privatisierungen - werden wir uns entgegenstellen. Wir sind bereit, uns dafür mit denen anzulegen, die ihr Gewinn- über das Gemeinwohlinteresse der Berlinerinnen und Berliner stellen.</p>
<p>Die Linke kann wieder stärker werden, wenn sie vor Ort im Kiez oder am Arbeitsplatz bei den Menschen ist, die nicht reich sind. Unser Ziel ist, aus dem Parlament hinaus in die Stadt zu gehen - mit Fraktionssitzungen vor Ort, Mieterversammlungen, Sozial- und Rechtsberatungen oder Kiezratschlägen. Mit Initiativen, Verbänden und der engagierten Stadtgesellschaft entwickeln wir Alternativen, die zeigen, dass die Entwicklung der Stadt auch anders gehen kann: solidarisch und gemeinwohlorientiert.</p>
<p>Dafür wollen wir Verantwortung übernehmen und danken unserer Fraktion für das uns entgegengebrachte Vertrauen."</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die weiteren Ergebnisse der Wahlen zum Fraktionsvorstand:</p>
<p>Wahl der Parlamentarischen Geschäftsführung:<br> <br> <strong>Hendrikje Klein</strong>: 16 von 19 Stimmen (84,2 Prozent)<br> <strong>Niklas Schrader</strong>: 17 von 19 Stimmen (89,5 Prozent)<br> Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden:<br> <br> <strong>Elif Eralp</strong>: 14 von 19 Stimmen (73,7 Prozent)<br> <strong>Dr. Manuela Schmidt</strong>: 16 von 19 Stimmen (84,2 Prozent)<br> <br> Wahl der weiteren Mitglieder des Fraktionsvorstands:<br> <br> <strong>Franziska Brychcy: </strong>16 von 19 Stimmen (84,2 Prozent)<br> <strong>Niklas Schenker: </strong>11 von 19 Stimmen (57,9 Prozent)<br> <strong>Sebastian Schlüsselburg:</strong> 15 von 19 Stimmen (78,9 Prozent)<br> <strong>Damiano Valgolio: </strong>12 von 19 Stimmen (63,1 Prozent)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zudem beschloss die Fraktion, dass Sebastian Schlüsselburg künftig als Sprecher für Haushalt agiert.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anne Helm</category><category>Damiano Valgolio</category><category>Elif Eralp</category><category>Franziska Brychcy</category><category>Hendrikje Klein</category><category>Manuela Schmidt</category><category>Niklas Schenker</category><category>Niklas Schrader</category><category>Sebastian Schlüsselburg</category><category>Tobias Schulze</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-100394</guid>
                <pubDate>Wed, 29 May 2024 10:33:20 +0200</pubDate>
                <title>Landesvorsitzende unterbreiten Vorschlag zur Wahl des Fraktionsvorstandes</title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/landesvorsitzende-unterbreiten-vorschlag-zur-wahl-des-fraktionsvorstandes/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Landesvorsitzenden der Partei Die Linke Berlin,<strong> Franziska Brychcy</strong> und <strong>Maximilian Schirmer</strong>, haben in der gestrigen Fraktionssitzung einen Vorschlag zur regulär anstehenden Neuwahl des Fraktionsvorstandes unterbreitet. Zuvor bedankten sie sich ausdrücklich beim bisherigen Fraktionsvorsitzenden <strong>Carsten Schatz </strong>und dem langjährigen Parlamenatrischen Geschäftsführer <strong>Steffen Zillich, </strong>die beide auf eigenen Wunsch nicht erneut kandidieren, für die geleistete Arbeit.<br> <br> Der Vorschlag der Landesvorsitzenden sieht sieht vor&nbsp;</p>
<p><strong>Anne Helm</strong> und <strong>Tobias Schulze</strong> als Vorsitzende&nbsp;</p>
<p>und <strong>Elif Eralp</strong> und <strong>Dr. Manuela Schmidt</strong> als stellvertretende Vorsitzende zu wählen.</p>
<p>Für die parlamentarische Geschäftsführung schlagen sie eine Doppelbesetzung durch <strong>Hendrikje Klein</strong> und <strong>Niklas Schrader</strong> vor.</p>
<p>Als Mitglieder des erweiterten Vorstandes kandidieren <strong>Franziska Brychcy</strong>&nbsp;sowie <strong>Niklas Schenker</strong>, <strong>Sebastian Schlüsselburg</strong> und <strong>Damiano Valgolio</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Kandidaturen liegen bisher nicht vor. Die Wahl des Fraktionsvorstandes soll am 11. Juni 2024 erfolgen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anne Helm</category><category>Damiano Valgolio</category><category>Elif Eralp</category><category>Franziska Brychcy</category><category>Hendrikje Klein</category><category>Manuela Schmidt</category><category>Niklas Schenker</category><category>Niklas Schrader</category><category>Sebastian Schlüsselburg</category><category>Tobias Schulze</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-99048</guid>
                <pubDate>Tue, 27 Feb 2024 11:29:07 +0100</pubDate>
                <title>Zum Tod des Intendanten und Regisseurs René Pollesch </title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/zum-tod-des-intendanten-und-regisseurs-rene-pollesch/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Er starb unerwartet im Alter von gerade mal 61 Jahren. Seine letzte Inszenierung, die nicht die allerletzte hätte sein sollen, trägt den Titel „Ja, nichts ist okay“. Wie wahr. Nichts ist ok! Der Intendant der Berliner Volksbühne, Regisseur, Autor, Wegbereiter René Pollesch ist tot.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherin, </em><strong><em>Dr. Manuela Schmidt</em></strong><em>, </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Er war einzigartig, deshalb wird sein Nicht-mehr-Dasein eine schmerzhafte Fehlstelle bleiben. Pollesch hat mit seinen Inszenierungen Theater geprägt. Viele. Er hat Menschen in die Theater gebracht. Hat sie gelockt mit seinen Inszenierungen und Stücken, die leicht und komplex zugleich sein konnten, überraschend, anregend, aufregend.</p>
<p>Er hat die Volksbühne, an der er bereits zuvor viele Jahre mit Frank Castorf gearbeitet hatte, nach turbulenten Zeiten in gutes, nicht ruhiges, Fahrwasser gebracht.</p>
<p>Mehr als 200 Theaterstücke, viele Preise, viele Orte, wilde Werke und, wie eines seiner Stücke hieß, „Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt“. Manche nannten es „High-End-Überforderungstheater“ - es war die beste Art der Überforderung. Die, derer wir so dringend bedürfen. Die, aus der eine andere Sicht auf die Welt und auf uns entstehen kann.</p>
<p>René Pollesch, der 2019 ankündigte, wieder an die Berliner Volksbühne zu kommen, als Intendant und mit der Ansage „weiterhin nicht alles richtig zu machen“, ist am Montag gestorben. Wir trauern um ihn. Und vermissen ihn schon jetzt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Kultur</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-98977</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Feb 2024 16:55:34 +0100</pubDate>
                <title>Linke fordert mindestens 75 Millionen Euro mehr für Bezirke</title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/linke-fordert-mindestens-75-millionen-euro-mehr-fuer-bezirke-1/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Heute fand im Unterausschuss Bezirke des Abgeordnetenhauses auf Antrag der Fraktion Die Linke eine Anhörung zum Thema „Die Untersetzung der PMA in den Bezirken – Risiken für die soziale Infrastruktur“ statt. Hierzu erklärt die Sprecherin für Bezirke der Linksfraktion, <strong>Manuela Schmidt:</strong></em><br> <br> „Die Anhörung hat erneut bestätigt, dass die Auflösung der Pauschalen Minderausgaben (PMA) in den Bezirken nicht ohne Folgen für deren soziale und kulturelle Infrastruktur bleiben wird. Alle anwesenden Bezirksbürgermeister*innen machten deutlich, dass die Untersetzung der PMA eine Kürzung der sogenannten freiwilligen Leistungen um ca. 10 Prozent bedeuten würde. Das hätte drastische Einschnitte bei den sozialen Hilfen, den kulturellen, gesundheitlichen und Bildungsangeboten, der Kinder- und Jugendarbeit und vielem anderen mehr zur Folge.</p>
<p>Gemeinsam mit den Vorsitzenden aller Linksfraktionen in den Bezirksverordnetenversammlungen fordern wir als Die Linke im Abgeordnetenhaus einen Nachtragshaushalt mit mindestens zusätzlichen 75 Millionen Euro pro Jahr für die Bezirke. Um die Bezirke als lebenswerte und liebenswerte Orte für alle Bürger*innen erhalten zu können, brauchen sie eine verlässliche Finanzierungsgrundlage, die Reform der Kosten- und Leistungsrechnung, eine verabredungsfeste Handlungsautonomie im Rahmen ihrer Globalsumme und die Korrektur der nachträglich eingeführten Regelung im Haushaltsgesetz 2024/2025, mit der die PMA-Untersetzung durch unbesetzte Personalstellen eingeschränkt wurde.“<br> &nbsp;</p>
<p>Zum&nbsp;<strong>Positionspapier mit den gemeinsamen Forderungen der Linksfraktionen in den BVVen und im Abgeordnetenhaus von Berlin</strong>&nbsp;:</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Haushalt und Finanzen</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-98354</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Jan 2024 15:07:20 +0100</pubDate>
                <title>Antidiskriminierungsklausel ausgesetzt: Eine richtige Entscheidung</title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/antidiskriminierungsklausel-ausgesetzt-eine-richtige-entscheidung/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Ende des vergangenen Jahres enthielten Anträge auf Kulturförderung und Förderung für Projekte in den Bereichen Demokratie, Ehrenamt, Religion und Weltanschauung eine Antidiskriminierungsklausel, die u.a. ein Bekenntnis enthält, sich gegen jede Form von Antisemitismus gemäß der Antisemitismus-Definition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) zu stellen. Gegen diese Klausel und die Vorgehensweise ihrer Implementierung gab es in den vergangenen Wochen viel Protest.</p>
<p>In der Sitzung des Kulturausschusses am 22. Januar 2024 kündigte Kultursenator Joe Chialo an, die Antidiskriminierungsklausel deshalb vorerst auszusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherin, </em><strong><em>Dr. Manuela Schmidt</em></strong><em>:</em><br> &nbsp;</p>
<p>„Der Senator nimmt damit die ausgestreckte Hand der Künstlerinnen und Künstler, deren Bedenken und Verunsicherung ernst. Dafür gebührt ihm Respekt. Nun ist der Weg bereitet, einen breiten, ausführlichen Dialog zu führen. Der Anfang für diesen Prozess ist gemacht. Der Kultursenator eröffnet mit seiner Entscheidung und dem damit verbundenen Vorschlag für einen solchen Dialog den Weg für eine wichtige und notwendige Diskussion darüber, wie die Gesellschaft und ihre Kulturschaffenden gemeinsam gegen Antisemitismus, Rassismus und jegliche Form der Diskriminierung aufstehen und handeln können. Denn dies bleibt das Anliegen aller demokratischen Kräfte.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Kultur</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-97915</guid>
                <pubDate>Mon, 08 Jan 2024 16:56:53 +0100</pubDate>
                <title>Antidiskriminierungsklausel gefährdet Freiheit der Kunst</title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/antidiskriminierungsklausel-gefaehrdet-freiheit-der-kunst/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Ende des vergangenen Jahres enthalten Anträge auf Kulturförderung und Förderung für Projekte in den Bereichen Demokratie, Ehrenamt, Religion und Weltanschauung eine Antidiskriminierungsklausel, die u.a. ein Bekenntnis enthält, sich gegen jede Form von Antisemitismus gemäß der Antisemitismus-Definition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) zu stellen. Diese vom Kultursenat ohne Diskussion und ohne vorherige Information verordnete Klausel gefährdet die Kunstfreiheit und ist anfällig für Missbrauch.<br> <br> <em>Dazu erklären die kulturpolitische Sprecherin, </em><strong><em>Dr. Manuela Schmidt</em></strong><em>, die Sprecherin für bürgerschaftliches Engagement, </em><strong><em>Elke Breitenbach</em></strong><em>, und der Sprecher für Clubkultur, </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>:</em><br> <br> „Die Antidiskriminierungsklausel in ihrer jetzigen Form schafft Verunsicherung und fordert das Bekenntnis zu einer nicht rechtsverbindlichen Arbeitsdefinition von Antisemitismus, deren offene Formulierung für Sanktionen oder Ausschluss von Fördermitteln völlig ungeeignet ist. Sollte das mit der Klausel geforderte Bekenntnis nicht erfolgen, droht der der Entzug finanzieller Förderung. Das gefährdet die Vielfalt des Berliner Kultur- und Kunstsektors, schafft ein Klima der Angst und Verunsicherung und stellt Künstlerinnen und Künstler, sowie Projekte der Demokratieentwicklung und des interreligiösen Dialogs unter Generalverdacht. Die Entscheidung über eine Förderung dieser Initiativen, Projekte und Institutionen von der Verpflichtung auf die IHRA-Definition abhängig zu machen, erhebt zudem einen Diskussionsstand zur letztgültigen Wahrheit und ermöglicht Missbrauch und Willkür.</p>
<p>Institutionen, die auf Kooperationen bauen, würden in ihrer Arbeit eingeschränkt, die Attraktivität des Kulturstandortes Berlin wäre langfristig gefährdet. Wer Unterschriften unter eine solche Klausel fordert, spräche damit zugleich der Gesinnungskontrolle, Überwachung oder Heuchelei das Wort.</p>
<p>Notwendig ist, die Antisemitismusklausel zurückzuziehen und stattdessen eine offene Diskussion mit Künstlerinnen und Künstlern, Kultureinrichtungen und der Wissenschaft zu führen, wie man gemeinsam gegen Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus auftreten und handeln kann. Eine intransparent und von oben verordnete Klausel verhindert diese wichtige Debatte.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Elke Breitenbach</category><category>Manuela Schmidt</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Kultur</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-97521</guid>
                <pubDate>Thu, 14 Dec 2023 09:35:28 +0100</pubDate>
                <title>Berlin funktioniert nur mit starken Bezirken! Das hat die Koalition versprochen! Und nun?</title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/berlin-funktioniert-nur-mit-starken-bezirken-das-hat-die-koalition-versprochen-und-nun/</link>
                
                <description>Gemeinsame Erklärung der Sprecherin für Bezirke der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, der Bezirksstadträt:innen der Partei die Linke Berlin, sowie der Vorsitzenden der Linksfraktionen in den Bezirksverordnetenversammlungen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im September haben die Bezirke ihre Haushaltspläne beschlossen. Schon damals hat Die Linke die Zuweisungen des schwarz-roten Senats als völlig unzureichend kritisiert. Jetzt will die Koalition aus CDU und SPD nachträglich neue Regelungen mit dem Haushaltsgesetz beschließen, die nochmal erheblich in die Spielräume der Bezirke eingreifen. Bereits jetzt schon unterliegen die Bezirke einer überbordenden Zahl an Vorgaben, Leitlinien und sonstigen Bindungen. Da bleibt für eigene politische Schwerpunktsetzung ohnehin wenig Raum.</p>
<p>Mit der Beschlussfassung des Haushaltsgesetzes nimmt die Koalition den Bezirken jetzt auch noch die Steuerungsmöglichketen beim Personal. In der Folge bedeutet das, dass die Bezirke bei Schulreinigung und Wachschutz, Grünflächenpflege und den sogenannten freiwilligen Leistungen streichen müssen. Doch diese sogenannten freiwilligen Leistungen sind nicht freiwillig, handelt es sich doch um die Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, für Seniorinnen und Senioren, für Obdachlose oder für die Kältehilfe. All diese Leistungen sind wesentlicher Bestandteil des sozialen Friedens in unserer Stadt.</p>
<p>Alle zwölf Bezirke werden durch den Koalitionsbeschluss gezwungen, massiv bei diesen Leistungen einzusparen – mit all den kurz-, mittel- und langfristigen dramatischen Auswirkungen für die Berlinerinnen und Berliner!</p>
<p>Wir können und wollen diese Entscheidung nicht mittragen! Unser Vorschlag zu einer alternativen Beschlussfassung, die Bezirke mit zusätzlichen 75 Mio. Euro pro Jahr zu stärken und die soziale Trägerlandschaft in den Bezirken zu sichern liegt auf dem Tisch! Bei der richtigen Prioritätensetzung wäre dieses Geld da!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dr. Manuela Schmidt</strong>, MdA, Sprecherin für Bezirke der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Stadträte und Stadträtinnen der Linken:</p>
<p><strong>Juliane Witt</strong> (Marzahn-Hellersdorf)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Dominique Krössin</strong> (Pankow)</p>
<p><strong>Camilla Schuler</strong> (Lichtenberg)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Carolin Weingart</strong> (Treptow-Köpenick)</p>
<p><strong>Sarah Nagel</strong> (Neukölln)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Christoph Keller</strong> (Mitte)</p>
<p><strong>Oliver Nöll</strong> (Friedrichshain-Kreuzberg)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vorsitzende der Linksfraktionen in den Bezirksverordnetenversammlungen:</p>
<p><strong>Annetta Juckel, Frederike-Sophie Gronde-Brunner</strong> (Charlottenburg-Wilmersdorf)</p>
<p><strong>René Jokisch</strong> (Friedrichshain-Kreuzberg)</p>
<p><strong>Sarah Bigall, Bjoern Tielebein</strong> (Marzahn Hellersdorf)</p>
<p><strong>Christian Petermann</strong> (Lichtenberg)</p>
<p><strong>Jacqueline Sanehy</strong> (Mitte)</p>
<p><strong>Carla Aßmann, Ahmed Abed</strong> (Neukölln)</p>
<p><strong>Philipp Wohlfeil</strong> (Treptow-Köpenick)</p>
<p><strong>Maria Bigos, Maximilian Schirmer</strong> (Pankow)</p>
<p><strong>Felix Lederle</strong> (Reinickendorf)</p>
<p><strong>Lars Leschewitz</strong> (Spandau)</p>
<p><strong>Dennis Egginger-Gonzalez</strong> (Steglitz-Zehlendorf)</p>
<p><strong>Elisabeth Wissel</strong> (Tempelhof-Schönberg)</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Bezirke</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-96374</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Sep 2023 17:24:23 +0200</pubDate>
                <title>Keine Kürzungen im Bereich Bildung, Jugend und Familie!</title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/keine-kuerzungen-im-bereich-bildung-jugend-und-familie/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Kinder, Jugend und Familien haben höchste Priorität für diesen Senat“, heißt es in der Presseerklärung des schwarz-roten Senats zum Anfang Juli beschlossenen Entwurf für den Doppelhaushalt 2024/25. Tatsächlich jedoch finden sich im Senatsentwurf neben den allgemeinen Haushaltsrisiken durch sogenannte Pauschale Minderausgaben in Höhe von etwa 1,5 Mrd. pro Jahr erhebliche Kür-zungen im Bereich Bildung, Jugend und Familie. Zentral betroffen sind die Bereiche Kulturelle Bildung, Politische Bildung und queere Bildung, aber auch Präventionsprojekte gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und gegen häusliche Gewalt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu kommentiert </em><strong><em>Franziska Brychcy</em></strong><em>, bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Es ist absurd: Die Koalition knüpft die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre an ein umfangreiches Programm zur Stärkung der Politischen Bildung und will in dem Zusammenhang unter anderem verstärkt die Bundeswehr an Schulen schicken. Diese Koppelung an sich ist mehr als fragwürdig. Gleichzeitig jedoch kürzt die Koalition bei der Landeszentrale für politische Bildung, beim Jugenddemokratiefonds, der Jugendverbandsarbeit und bei den Mitteln für Gedenkstättenfahrten. Angesichts des aktuellen Erstarkens der radikalen Rechten ist das schlicht fahrlässig. Auch bei der Kulturellen Bildung sind die Einschnitte massiv und das, obwohl im Haushaltsentwurf mehrstellige Millionenbeträge für die Umsetzung des Maßnahmenpakets gegen Jugendgewalt eingestellt sind. Kulturelle Bildung hat aber ganz offensichtlich keinen hohen Stellenwert für den neuen Senat. Sowohl im Bildungs- als auch im Jugendhaushalt finden sich hier umfangreiche Kürzungen. Das gleiche gilt für die queere Bildung und selbst bei Projekten zur Prävention sexualisierter und häuslicher Gewalt legt der Senat den Rotstift an, trotz seit Jahren steigender Fallzahlen. Aus meiner Sicht ist das durch nichts zu rechtfertigen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Manuela Schmidt</em></strong><em>, Sprecherin für Bezirke, ergänzt zu den geplanten Kürzungen auf Bezirksebene:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Trotz anderslautender Beteuerungen des Senats häufen sich auch aus den Bezirken die Hiobsbotschaften: Kürzungen und Streichungen in der Jugendarbeit, gestrichene Tagesreinigung an Schulen, gestrichene Schulsozialarbeit, um nur einige Beispiele zu nennen. Durch die auch jetzt noch unzureichende Finanzierung der Bezirke zwingt sie der Senat, die Axt an die soziale Infrastruktur unserer Stadt anzulegen – bei steigenden Bevölkerungszahlen und ganz besonders im Bereich Jugend.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Veranstaltungshinweise:</strong></p>
<p>Am Mittwoch, den 13. September ab 18 Uhr, informiert die <a href="https://faux-config.faux/termine-linksfraktion" target="_top" class="link" title="internal link">Linksfraktion in einer öffentlichen Veranstaltung</a>&nbsp;über die im Senatsentwurf vorgesehenen Kürzungen&nbsp;(Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Donnerstag, den 14. September ab 14:00 Uhr, wird sich der Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie in erster Lesung mit dem Haushalt der Senatsbildungsverwaltung befassen. Ein Protestbündnis hat im Vorfeld der ersten Lesung von 12:00 bis 14:00 Uhr eine Aktion vor dem Abgeordnetenhaus angemeldet, an der Abgeordnete der Linksfraktion teilnehmen werden.</p>
<p><a href="https://www.dr-manuela-schmidt.de/fileadmin/linksfraktion/download/2023/Kuerzungen_politisch-kulturelle-queere_Bildung.pdf" class="link-download" title="download link">Die aufgeführten Kürzungen in Zahlen [Auswahl)</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Franziska Brychcy</category><category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Bildung</category><category>Demokratie und Bürgerbeteiligung</category><category>Queer</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95330</guid>
                <pubDate>Thu, 22 Jun 2023 10:58:04 +0200</pubDate>
                <title>Wer die Bezirke stärken will, muss sie auch ausreichend finanzieren</title>
                <link>https://www.dr-manuela-schmidt.de/im-parlament/pressemitteilungen/news/wer-die-bezirke-staerken-will-muss-sie-auch-ausreichend-finanzieren/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In einem von allen zwölf Bezirksbürgermeister:innen unterschriebenen Brief an den Regierenden Bürgermeister üben diese heftige Kritik an der Methodik zur Berechnung der Finanzbedarfe der Bezirke für die Jahre 2024/25. Im Ergebnis sehen sie die Gefahr, dass „mit den aktuellen Zuweisungen für die Regelaufgaben der Bezirke (…) nicht einmal Stabilität möglich sein“ wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="highlight1"><em>Hierzu erklärt die Sprecherin für Bezirke der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und Mitglied des Hauptausschusses, <strong>Manuela Schmidt:</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die CDU-SPD-Koalition hat versprochen, die Bezirke zu stärken. Das wird nicht gelingen, wenn die man die Ausgaben für ihre Regelaufgaben nicht auskömmlich finanziert und sie so zu Kürzungen im Bereich der freiwilligen Leistungen und beim Personal zwingt. Was kaputtgespart ist - ist kaputt! Und die Erfahrung aus den 2000er Jahren zeigt, dass es viele Jahre dauert, die daraus resultierenden Folgen wieder zu korrigieren.</p>
<p>Den Bezirken bleibt wenig Spielraum zum Sparen, da mittlerweile ca. 80 Prozent der zugewiesenen Mittel zweckgebunden sind - für die Lehr- und Lernmittel und die bauliche Unterhaltung an Schulen, für die gute Betreuung unserer Kinder in den Kitas, für Bürgerdienstleistungen, für den öffentlichen Gesundheitsdienst, für die familienunterstützenden Hilfen oder für die zahlreichen sozialen Hilfen für Menschen in schwierigen Lebenslagen.</p>
<p>Sind diese Leistungen nicht ausfinanziert – über die Anerkennung inflationsbedingter Kostensteigerungen in realistischer Höhe, die Fortschreibung der Tarifsteigerungen und damit die Erhöhung der Durchschnittssätze für das Personal und die Ausfinanzierung der Effekte aus steigenden Schüler:innenzahlen, geht es zu Lasten der sogenannten freiwilligen Leistungen.</p>
<p>Konkret bedeutet das weniger Unterrichtsangebote für die Schüler:innen an Musik-schulen, Leistungen in der Jugendarbeit, in der Kultur, in der Stadtteilarbeit oder in der Obdachlosenhilfe werden erneut in Frage gestellt, Bürgerämter in angemieteten Räumen stehen ggf. zur Disposition ebenso wie Kiezbibliotheken oder Seniorentreffs, all das, was Kiezleben lebens- und liebenswert macht.</p>
<p>Wir erwarten als Linksfraktion, dass der Senat die Kritik der Bezirke ernst nimmt und eine Finanzierung sicherstellt, die Kürzungen in der sozialen und kulturellen Infrastruktur sowie beim Personal vermeidet. Im Unterausschuss Bezirke, Personal und Verwaltung am 28. Juni werden wir den Senat in unserem angemeldeten Besprechungspunkt zum Handeln auffordern.</p>
<p>Diese Koalition hat eine funktionierende Stadt versprochen. Ohne funktionierende Bezirke wird das ein Satz mit „X“!</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Haushalt und Finanzen</category>
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