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40 Jahre Marzahn - Die Marzahner Promenade vom Freizeitforum zum Eastgate

Am 13. Juni lud die direkt im Wahlkreis 2 (Marzahn-Mitte) gewählte Abgeordnete Manuela Schmidt zum Kiezspaziergang. Unter dem Motto "40 Jahre Marzahn - Die Marzahner Promenade vom Freizeitforum zum Eastgate" erkundeten etwa 20 interessierte Bürger*innen ihren Kiez neu und erfuhren bislang unbekannte Aspekte zur Geschichte des Marzahner Zentrums. Als fachkundiger Stadtführer konnte der Leiter des Standortmarketings Marzahn-Hellersdorf, Dr. Oleg Peters, gewonnen werden. Er war selbst beim Bau Marzahns beteiligt und berichtete, dass der Bau eines Elfgeschossers lediglich 110 Tage dauerte. Dass es dabei auch mal zu logistischen Problemen kommen konnte, etwa die falschen Teile zur falschen Zeit geliefert wurden, blieb nicht aus. Dennoch lobte Peters die für die schnelle Bauzeit hohe Qualität der Wohngebäude. So entstanden bis zur Wende allein in Marzahn etwa 60.000 neue Wohnungen – in Hellersdorf waren es 40.000.

Ebenso wurde die Infrastruktur mitbedacht: Wo heute das Eastgate steht, standen früher das Hauptpostamt, das Kaufhaus „Marzahner Tor“ und das Haus der Dienste. Auch an Kultur und Sport (Galerie M und Freizeitforum) sowie Schulen, Kitas, die S- und die Straßenbahn wurde gedacht. Das erst 1992 fertiggestellte Freizeitforum sollte eigentlich am Helene-Weigel-Platz stehen, wo sich heute das Marzahner Rathaus befindet, welches an der Marzahner Promenade entstehen sollte. 

Vom Freizeitforum bewegte sich die Reisegruppe entlang der Promenade zum ersten neu gestalteten Platz mit dem Wandmosaik „Frieden“ von Walter Womacka. Weiter ging es zum nächsten ebenfalls sanierten Platz mit Treppenbrunnen dem Relief „Arbeit für das Glück des Menschen“ (Womacka), wo die Teilnehmer*innen im Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte ihren Durst löschen konnten. Martina Polizzi, die seit drei Jahren das dortige Nähcafé leitet, erklärte was es mit dem 300 Meter langen gehäkelten Schal Marzahn-Hellersdorfs als Symbol für Vielfalt, Toleranz und Miteinander auf sich hat. Schlusspunkt des Spaziergangs war der Marktplatz. Auch dieser wurde mit Mitteln aus dem Programm „Aktive Zentren“ saniert. Hier befindet sich die Skulptur „Denkmal für die Erbauer Marzahns“ von Karl Hillert und Karl-Günter Möpert. Die Erbauer*innen Marzahns hätten sicher nicht erwartet, dass schon wenige Jahre später wieder Gebäude abgerissen wurden. Eine Entwicklung, die auch Oleg Peters kritisch sieht.

Thomas Braune


Kontakt im Wahlkreis

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Sprechstunden:

Einen persönlichen Termin mit Frau Dr. Schmidt vereinbaren Sie bitte mit den Mitarbeitern des Abgeordnetenbüros am Helene-Weigel-Platz:

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