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Zur Sicherheit rund um das Eastgate

Seit 2017 ist das Eastgate und dessen Umfeld im Fokus der Polizeiarbeit, seitdem es immer wieder zu Pöbeleien gegenüber Passanten, Lärmbelästigungen und Straftaten wie Diebstahl, Raub und Körperverletzungen kam. Über eine kleine Anfrage habe ich Statistiken zu Straftaten und Konzepten diese einzudämmen bei der Senatsverwaltung für Inneres (SenInn) erfragt.

In der Antwort heißt es zur Tätergruppe:

Im Bereich des Einkaufszentrums „Eastgate“ hält sich regelmäßig eine Gruppe, bestehend aus überwiegend männlichen Jugendlichen/ Heranwachsenden mit Migrationshintergrund und weiblichen Jugendlichen aus dem Wohnbereich des Stadtbezirkes Marzahn-Hellersdorf, auf.Die Gruppe verkehrt dabei bevorzugt im äußeren und inneren Eingangsbereich des Einkaufszentrums, in dortiger Food-Lounge im 1. Obergeschosssowie im Umkreis der hauseigenen Filiale des „Burger King“. Das Einkaufszentrum und die Filiale „Burger King“ bieten ein freies WLAN-Netzwerk an, welches durch die Jugendlichen/ Heranwachsenden in aller Regel genutzt und wodurch ihnen der Aufenthalt noch attraktiver gemacht wird. (...) Bei den Tätern handelt es sich um Jugendliche und Heranwachsende (zwischen 14 und 21 Jahren) mit Migrationshintergrund. Überwiegend wurden Personen arabischer, mittel- und nahöstlicher Herkunft, vereinzelt auch Personen mit deutscher Herkunft angetroffen. Der Großteil von ihnen wohnt in der näheren Umgebung des Einkaufszentrums „Eastgate“; ein Teil kommt auch aus anderen Bezirken Berlins. So wurden im Zusammenhang mit den Polizeieinsätzen im Bereich des Einkaufszentrums „Eastgate“ Jugendliche und Heranwachsende mit Migrationshintergrund festgestellt, die bereits am Alexanderplatz im Rahmen von polizeilichen Maßnahmen in Erscheinung getreten sind.

Seit Januar dieses Jahres werden vermehrt "Destruktions-und Rohheitsdelikte", worunter Körperverletzung, Nötigung, Freiheitsberaubung, Bedrohung und Raub fallen, festgestellt.

Im Bereich der Rohheitsdelikte und der sonstigen Straftaten (insbesondere Hausfriedensbrüche), Straftaten gegen das Aufenthaltsgesetz/Asylgesetz/Freizügigkeitsgesetz und Straftaten gegen das Betäubungsmittel-und Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz, wurde im Vergleich zu den Vorjahreszeiträumen im Jahr 2019 ein Anstieg festgestellt werden. Zwischen 14:00 Uhr und 1:30 Uhr sein die die meisten Taten begangen worden. Der Anstieg bestimmter Fallzahlen lässt sich laut SenInn auch auf die erhöhte Polizeipräsenz und vermehrten Kontrollen zurückführen.

Was wird nun getan, um dem Problem zu begegnen?  Die Polizeipräsenz wurde seit dem 11. März dieses Jahres im Bereich des Eastgat von Montag bis Samstag verstärkt. Außerdem werden gemeinsame Streifen mit dem Außendienst des Ordnungsamtes Marzahn-Hellersdorf durchgeführt. Der Sicherheitsdienst des Einkaufszentrums spricht konsequent Hausverbote aus.

Diese Maßnahmen resultieren laut SenInn in einer Verunsicherung unter den Jugendlichen: "Ein geballtes Auftreten weicht nunmehr einer Bewegung in Kleinstgruppen." Auch bei den Gewerbetreibenden und den Kund*innen stieße die Maßnahmen auf positive Resonanz. Geplant sei außerdem ein Treffen zwischen Vertretenden des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf, des Jugendamtes, des Ordnungsamtes, dem Präventionsbeamten des Abschnitts 62 und Streetworkern des Vereins „Gangway e.V.“, um weitere Maßnahmen miteinander abzustimmen.

Die komplette Antwort inklusive Statistiken zu den registrierten Straftaten finden Sie hier.


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