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Kiezspaziergang im Zeichen der Gründerzeit

Am 14. August begaben sich die Abgeordneten Regina Kittler und Manuela Schmidt gemeinsam mit über 30 interessierten Bürgerinnen und Bürgern mit dem Fahrrad auf die Spuren der Gründerzeit in unserem Bezirk. Startpunkt war das Schloss Biesdorf. Sowohl kunstgeschichtlich als auch sozialgeschichtlich steht es exemplarisch für die Gründerzeit. Zwischen 1867 und 1868 im historistischen spätklassizistischem Stil errichtet, diente es Hans-Hermann Freiherr von Rüxleben – ein Adliger aus Thüringen, den es im Zuge der nachholenden Industrialisierung nach Berlin zog – als Wohnstätte. Im sanierten Gebäude befindet sich nach dem Betreiberwechsel von der landeseigenen Grün Berlin GmbH zum Bezirksamt, nun eine kommunale Galerie unter Leitung von Karin Scheel.

Karin Scheel empfing die Gruppe am Schlosseingang und skizzierte die aktuelle Entwicklung und die zukünftigen Pläne rund um das Schloss. Neben der Präsentation von Werken aus der DDR-Zeit und moderner Kunst, soll es auch ein Treffpunkt für Kunstinteressierte und Menschen aus der Umgebung sein. Es werden bereits jetzt mehr Ausstellungen und Veranstaltungen als zuvor angeboten, die auch großen Zuspruch finden. Das Schlosscafé, mit seiner demnächst frisch renovierten Terrasse, lädt Besucher*innen ein, sich die Zeit im Schloss weiter zu versüßen.

Im Obergeschoss präsentieren aktuell noch die Künstlerinnen Kirstin Johannsen, Bärbel Schlüter und Birgit Szepanski in der Ausstellung „mancherorts“ ihre Installationen, Objekte und Fotografien zu urbanen Erkundungen. Die Künstlerinnen greifen dabei mit ihrer jeweiligen Arbeitsweise urbane Beobachtungen für ortsbezogene Arbeiten auf. Im Erdgeschoss ist die Ausstellung „Examining the edge – peripheries in the mind and the city“ zum gleichnamigen Seminar der Fachklasse Experimenteller Film und Medienkunst der Universität der Künste Berlin (UdK) zu sehen. Dabei geht es speziell um das „Leben am Rand“. Die Studierenden der UdK entwickeln künstlerische Positionen zum Leben in der räumlichen sowie mentalen Peripherie.

In zwei Räumen des Schlosses befinden sich zudem Werke aus dem Kunstarchiv Beeskow, welches eine Dokumentationsstelle zur bildenden Kunst in der DDR darstellt. Hier soll es in Zukunft eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit geben.

Vom Schloss führte der Weg über den idyllischen Dorfkern Kaulsdorfs zum Gründerzeitmuseum im Gutshaus Mahlsdorf. Durch die beeindruckende Gründerzeitsammlung der Charlotte von Mahlsdorf im Gutshaus führten Monika Schulz-Pusch und Michael Schwalbe. Anschließend konnte sich die Reisegruppe bei Schmalzstullen und Gewürzgurken in entspannter Atmosphäre in der originalen Einrichtung der Mulackritze, einer in den 1920er Jahren sehr bekannten Berliner Kneipe, stärken.

Die nächste Kieztour von Manuela Schmidt findet am 30. August zum Thema Religionen in Marzahn statt. Treffpunkt: 9:45 Uhr vor der katholischen Kirche „Von der Verklärung des Herrn“, Neufahrwasserweg 8, 12685 Berlin.

Paul Lehmann


Kontakt im Wahlkreis

Helene-Weigel-Platz 7, 12681 Berlin

Der Eingang befindet sich auf der Seite der Ladenpassage links neben dem griechischen Restaurant (Fahrstuhl oder Treppe ins 1. OG).

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Einen persönlichen Termin mit Frau Dr. Schmidt vereinbaren Sie bitte mit den Mitarbeitern des Abgeordnetenbüros am Helene-Weigel-Platz:

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