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Marzahner Brücken sicherer machen!

Die Marzahner Brücken, die über die Landsberger Allee Lichtenberg und Marzahn miteinander verbinden, sind ein vor allem von Autofahrer*innen stark befahrener Knotenpunkt in unserem Wahlkreis. Doch auch die Straßenbahn und Radfahrer*innen nutzen diese Verbindung. Und genau da liegt das Problem: Für Radfahrer*innen sind die Brücken nur schwer bzw. unter Inkaufnahme großer Gefahr passierbar: Die Fahrbahn ist mindestens zweispurig, an vielen Stellen führen Auf und Abfahrten aber zur Dreispurigkeit, die die Gefährdung für Radfahrer*innen nochmals erhöhen; einen Radweg oder eine Radspur gibt es nicht. Teilweise können Radfahrerinnen einen Fußweg benutzten, der aber einer Schlaglochpiste gleicht. 

Aus diesem Grund habe ich über Kleine Anfragen (hier geht es zur aktuellen) den Senat mehrmals um Auskunft über Sanierungsplanungen gebeten. Während es 2014 noch hieß, dass die Bauarbeiten 2017 beginnen werden, ging man im vergangenem Jahr davon aus, dass zunächst eine Vorentwurfsplanung gemacht werde, mit der nicht vor Sommer dieses Jahres zu rechnen sei. Über den Beginn der Bauarbeiten gibt es keine Auskunft.

Neben den nicht vorhandenen Radwegen sind die Brücken auch stark sanierungsbedürftig. Aus der Antwort meiner Anfrage geht hervor, dass der Spannstahl der Spannbetonbrücken "als unzureichend resistent gegenüber wasserstoffinduzierter Spannungsrisskorrosion" gilt. Der Zustand von Brücken wird auch benotet. Die Marzahner Brücken haben demnach größtenteils einen noch befriedigenden (2,0 bis 2,4) bzw. ausreichenden Zustand (2,5-2,9). Bei zweien wurde bereits 2013 der Zustand als "nicht ausreichend" (3,0-3,4) eingestuft. Die Sanierung muss also zeitnah beginnen. 

Dabei müssen auch sichere Möglichkeiten für Radfahrer*innen mitgedacht werden. Laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sind separate Radverkehrsanlagen geplant.

"Für den Neubau des Verkehrsknotens Landsberger Allee/Märkische Allee mit 3 Straßenbrücken und zugehörigen Rampen- und Verbindungsfahrbahnen sowie die Instandsetzung des Fußgängertunnels wurden in der Phase der Bedarfsanmeldung Kosten in Höhe von 43 Mio. € angenommen."

Da die Sanierung noch einige Zeit auf sich warten lassen wird, hat die Linksfraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf einen Antrag zur Markierung von Radspuren gestellt, der auch angenommen wurde.


Kontakt im Wahlkreis

Helene-Weigel-Platz 7, 12681 Berlin

Der Eingang befindet sich auf der Seite der Ladenpassage links neben dem griechischen Restaurant (Fahrstuhl oder Treppe ins 1. OG).

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Dienstag:

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Einen persönlichen Termin mit Frau Dr. Schmidt vereinbaren Sie bitte mit den Mitarbeitern des Abgeordnetenbüros am Helene-Weigel-Platz:

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